Herzlich willkommen im
Internationalen Familienzentrum e.V.

Aus aktuellem Anlass zur Corona Pandemie

 

Seit der Gründung des IFZ vor über 40 Jahren haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, als sozialer Träger für Menschen da zu sein; sie zu unterstützen und zu fördern. Die Ausnahmesituation rund um die weltweite Verbreitung des Corona-Virus beschäftigt uns im IFZ deshalb in besonderem Maße. In unseren vielfältigen Angeboten sind wir sehr unterschiedlich mit der neuen Situation konfrontiert. 

Es gibt Bereiche, in denen der direkte Klient*innenkontakt untersagt ist und nur im Notfall Betreuung angeboten wird. Hierzu gehören besonders die Kitas und die ESB und die Angebote in Schulen. Hier arbeiten die Mitarbeitenden trotzdem weiter, z.B.  an neuen Konzepten oder nutzen die Zeit sich weiterzubilden, machen all das, was schon lange liegen geblieben ist. Vor allem aber setzen sie die Notbetreuung um, und dies bei stetig steigender Inanspruchnahme.

In anderen Bereichen haben wir Einrichtungen schließen  oder den direkten Kontakt einschränken müssen. Hier muss aber die weitere Betreuung individuell und flexibel gestaltet werden. Hierzu gehören zum Beispiel die ambulanten Hilfen, die Erziehungsberatungsstelle und die Tagesgruppe aus dem Bereich Jugendhilfe, die Maßnahmen im Bereich Berufsförderung, Angebote im Bereich Migration und Familie und aus dem Psychosozialen Zentrum und die Kindertagespflege. Hier finden die Mitarbeitenden kreative Lösungen um weiter den Kontakt aufrecht zu erhalten. Teilweise telefonisch, teilweise online, aber auch mit weiteren unterschiedlichen Lösungen.

Wir betreiben aber auch Einrichtungen und Angebote, die dringend fortgeführt werden müssen, weil sie für unsere Klient*innen von existentieller Bedeutung sind. Dies betrifft in erster Linie unser Psychosoziales Zentrum mit der Tagesstätte und dem Betreuten Wohnen,  sowie die stationären Wohngruppen. In unserer Geschäftsstelle laufen die Arbeiten ebenfalls auf Hochtouren, um alle notwendigen Anpassungen durchzuführen, die die neuen Vorgaben mit sich bringen. Hier ist es existenziell wichtig, genügend Mitarbeitende Vorort zu haben.     

Zusammengefasst bedeutet das für alle unsere Mitarbeitenden, dass sie sich auf Situationen einstellen müssen, die nicht nur neu sind, sondern zusätzliche Herausforderungen beinhalten. Hierzu zählt nicht nur die Weiterführung der persönlichen Kontakte, die oft flexibler denn je gestaltet werden müssen sondern auch von heute auf morgen Aufgaben von zu Hause aus zu übernehmen, andere Arbeitsfelder zu unterstützen, sich Lösungen für Probleme einfallen zu lassen, die vor kurzer Zeit noch unvorstellbar waren oder am Telefon einschätzen zu müssen, ob ein konkreter Handlungsbedarf z.B. zum Erhalt des Kindeswohls angezeigt ist. All das sind neue Aufgaben und Reaktionen auf die aktuelle Situation. Gleichzeitig ist es teilweise notwendig, den Bereich kurzfristig zu wechseln, an Standorten auszuhelfen die bisher nicht zum eigenen Kernauftrag gehören.

Deshalb möchten wir allen Mitarbeitenden im IFZ an dieser Stelle Danke sagen. Danke, dass die uns anvertrauten Menschen nicht alleine gelassen werden und Danke, dass wir als Träger auch in dieser Krisenzeit unserem sozialen Auftrag weiterhin gerecht werden können. Aber auch die Kooperation mit unseren Auftraggebern, allen voran die Stadt Frankfurt mit dem Jugend- und Sozialamt und dem Stadtschulamt, zeigt, dass wir uns gerade jetzt aufeinander verlassen können. Auch dafür bedanken wir uns in besonderem Maß und wünschen allen viel Kraft und Gesundheit.

Stefan Gebauer                                Karsten Althaus
Vorstandsvorsitzender                      Geschäftsführer

Das IFZ ist eine der ältesten Einrichtungen in Deutschland, die sich der sozialen, pädagogischen und psychosozialen Versorgung und der Bildung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und kultureller Prägung widmet.

Seit über 40 Jahren kommen Familien, Kinder und Jugendliche, zunehmend auch ältere Menschen aus zahlreichen Ländern Europas und der Welt in die Einrichtungen des IFZ.

Das Internationale Familienzentrum e.V. (IFZ) arbeitet als sozialer Bildungsträger in verschiedenen Stadtteilen von Frankfurt am Main (Bockenheim, Eschersheim, Nordend, Ostend, Bahnhofsviertel, Fechenheim, Sachsenhausen, Praunheim, Höchst, Frankfurter Berg und Unterliederbach) und in Offenbach.

Die Vielfalt unserer Arbeit ist nur möglich dank der Mittel, die unsere Geldgeber zur Verfügung stellen:

  • Der Magistrat und verschiedene Ämter der Stadt Frankfurt
  • das Hessische Sozialministerium
  • der Landeswohlfahrtsverband
  • das Bistum Limburg und
  • die Arbeitsagentur Frankfurt.

 

Zertifizierung des Qualitätsmanagements

Seit dem 05. Oktober 2017 sind die Geschäftsstelle und alle Einrichtungen der Geschäftsbereiche:

  • Jugend, Schule und Beruf
  • Kindertagesbetreuung
  • Erwachsene und Familien
  • Hilfen zur Erziehung

nach DIN EN ISO 9001:2015 der HZA (Hanseatische Zertifizierungsagentur) zertifiziert.