2. IFZ-Fachtag 2019

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz regelt auf gesetzlicher Ebene ein Verbot von Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund von Herkunft, Sprache, Religion, Behinderung und sexueller und geschlechtlicher Identität. Die in der deutschen Legislative gelebte Diversität spiegelt sich nicht immer in unserer Gesellschaft und den Erlebnissen im Umgang mit unserem Gegenüber wider, im Gegenteil: Sowohl bewusst als auch unbewusst, offen und verdeckt gehört Diskriminierung häufig zu unserem Alltag, in unserem Sprachgebrauch, in Auswahlverfahren für Stellenbesetzungen, im täglichen Miteinander und vielen weiteren Lebensbereichen.

Die weltweiten aktuellen Wahlergebnisse und der damit verdeutlichte politische Rechtsruck deuten sogar auf eine Verschärfung dieser Problematik hin. Wir möchten mit unserem zweiten Fachtag einen Beitrag zur Vermeidung von Diskriminierung und der Förderung von Diversität in Frankfurt leisten. Denn wir haben uns das Ziel gesetzt, jeden Menschen in seiner Individualität anzunehmen und mit Respekt zu begegnen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Teil des zweiten IFZ-Fachtags „Diversität leben“ werden, um sich gemeinsam mit uns diesem Thema zu widmen, intensiv auseinander zu setzen und mit anderen Fachkräften auszutauschen.

 

Stefan Gebauer                 Karsten Althaus
Vorstandsvorsitzender       Geschäftsführer

Programm

09:00 Ankommen
Kaffee, Tee und Snacks

09:30 Begrüßung und Grußwort
Karsten Althaus
Geschäftsführer IFZ

Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht

09:45 Impulsvortrag: Diversität
Prof. Dr. Thomas Kunz
Frankfurt University of Applied Sciences

10:30 Fachvortrag: Unbewusstes bewusst machen Diskriminierung und Diversität zusammen denken in der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung
Hoa Mai Trần
Fachstelle Kinderwelten und Arbeitsbereich Fortbildung, Institut für den Situationsansatz (ISTA) Internationale Akademie Berlin für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie gGmbH

11:30 Fachvortrag: Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen
Dr. med. Thomas Lempp
Chefarzt Kinder- und Jugendpsychosomatik Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital gGmbH

12:30 Mittagspause

13:30 Workshops

15:45 Abschluss

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte im Sozialen- und Bildungsbereich, der öffentlichen Verwaltung und interessierten Unternehmen